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Auch Microsoft beendet Flash-Unterstützung

16.12.16 

Nachdem vor Kurzem - nach Firefox - auch Googles Chrome Browser das Ende des Flash-Supports erklärt hat, beendet auch Microsofts Edge Browser die Unterstützung der früher erfolgreichen Technologie.

Smartphones und Tablets zeigen keine Flash-Inhalte an - sie verbauchen große Downloadmengen, fressen Ressourcen und verbrauchen damit viel Strom. Gift für die Akkus der Geräte. Und Flash macht Webseiten langsamer und wegen zahlreicher Sicherheitslücken unsicherer.

Daher geht es Flash nun endgültig ganz an den Kragen: bald sehen auch Nutzer des Microsoft-Browsers Edge keine bewegten Flash-Elemente mehr, nachdem Googles Chrome-Browser und der Open-Source-Browser Firefox Flash schon länger blockieren.

Nur wenn der Nutzer ausdrücklich seine Zustimmung erteilt, sollen die Inhalte dennoch eingeblendet werden. Statt dem in die Jahre gekommenen Flash Player wird künftig auf HTML 5 gesetzt.

Vergleichsweise undramatisch ist das für Seiten, die (ohnehin meist sinnfreie und deshalb überspringbare) Flash-Intros auf der Startseite nutzen - auch wenn es alles andere als vertrauensfördernd wirkt, wenn man beim Betreten einer  Seite mit einer Sicherheitswarnung des Browsers empfangen wird.

Existenziell bedrohlich ist dies jedoch für alles Websites, deren Navigation aus optischen Gründen in Flash realisiert wurde oder die bei der Präsentation ihres Inhalts gänzlich auf Flash setzen (ja, auch das gibt es immer noch). Denn dort werden die Besucher schon in naher Zukunft statt des teuer an die Agentur bezahlten, besonders "kreativ" aufbereiteten Inhalt nur mehr Fehler- und Warnmeldungen sehen. Diese Seiten sind Kandidaten für Komplett-Relaunchs.

Wer will, dass seine Besucher auch sehen können, was auf der eigenen Website angeboten wird, sollte inzwischen ganz auf Flash verzichten. Viele moderne Websites haben bereits auf den neuen, offenen Standard HTML5 umgestellt, darunter auch Online-Riesen wie YouTube.

Übrigens: interact!multimedia riet seinen Kunden schon immer, Flash nicht für wesentliche Inhalte und Funktionen auf Websites einzusetzen.

 
 
 

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