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Flash stirbt - langsam, aber sicher

05.09.15 

Immer weniger Internetnutzer bekommen bewegte Flash-Inhalte zu sehen - sie werden von Ihren Geräten einfach blockiert. Ein Problem für viele Websites, die oft wesentliche Infos in Flash-Filmen 'verstecken'.

Auf Smartphones und Tablets können Flash-Inhalte schon seit längerer Zeit nicht mehr angezeigt werden - sie verbauchen große Downloadmengen, fressen Ressourcen und verbrauche damit viel Strom. Gift für die Akkus der Geräte. Und Flash macht Webseiten langsamer und wegen zahlreicher Sicherheitslücken unsicherer.

Daher geht es Flash nun endgültig ganz an den Kragen: seit kurzem bekommen auch Nutzer von Googles Chrome-Browser kaum noch bewegte Flash-Inhalte zu Gesicht, nachdem der Open-Source-Browser Firefox Flash schon seit Sommer 2015 standardmäßig blockiert. Nur der Internet-Explorer zeigt Flash-Inhalte noch ohne vorherige Sicherheitswarnung an.

Damit sterben Geräte, die Flash unterstützen, schön langsam aus.

Vergleichsweise undramatisch ist das für Seiten, die (ohnehin meist sinnfreie und deshalb überspringbare) Flash-Intros auf der Startseite nutzen - auch wenn es alles andere als vertrauensfördernd wirkt, wenn man beim Betreten einer  Seite mit einer Sicherheitswarnung des Browsers empfangen wird.

Existenziell bedrohlich ist dies jedoch für alles Websites, deren Navigation aus optischen Gründen in Flash realisiert wurde oder die bei der Präsentation ihres Inhalts gänzlich auf Flash setzen (ja, auch das gibt es immer noch). Denn dort werden die Besucher schon in naher Zukunft statt des teuer an die Agentur bezahlten, besonders "kreativ" aufbereiteten Inhalt nur mehr Fehler- und Warnmeldungen sehen. Diese Seiten sind Kandidaten für Komplett-Relaunchs.

Wer will, dass seine Besucher auch sehen können, was auf der eigenen Website angeboten wird, sollte inzwischen ganz auf Flash verzichten. Viele moderne Websites haben bereits auf den neuen, offenen Standard HTML5 umgestellt, darunter auch Online-Riesen wie YouTube.

Übrigens: interact!multimedia riet seinen Kunden schon immer, Flash nicht für wesentliche Inhalte und Funktionen auf Websites einzusetzen.

 
 
 

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